Presse


Inyaka spielt in der "Cavete" in Marburg

„[…] Das Konzert mit der Osnabrücker Band "Inyaka" war eigentlich für den 8. Dezember vergangenen Jahres geplant. Dann gab es einen kleinen Unfall, der den Gitarristen für einige Wochen außer Gefecht setzte. Hier gibt es nicht viel hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass die vier Herren würdigen Ersatz bekamen: An ihrer Stelle spielte Al Foster... ''Orchestral Music for Low Budget Combo' lautet die augenzwinkernde stilistische Selbsteinordnung des 2006 formierten Quartetts - und die ist nicht einmal schlecht. Was die vier Herren aus Osnabrück nämlich vom ersten Ton an sympathisch macht, ist die Tatsache, dass sie weder sich selbst noch alles andere allzu ernst nehmen – das allerdings auf höchstem musikalischem Niveau. Ohne Hemmungen wildern die vier Cum-laude-Absolventen der Osnabrücker Musikhochschule in allen Weltgegenden, Stilrichtungen und Epochen der Musikgeschichte; und was dabei herauskommt klingt wie ein Soundtrack zu einem Roadmovie, der auf allen fünf Kontinenten gleichzeitig spielt. Gewissenhaft auskomponierte Passagen in halsbrecherischen Tempi, die die Band wie im Vorübergehen absolviert, gemahnen oft an Zappa oder Zorn. Und wie bei diesen Meistern des Metiers wird auch mit hervorragenden, maßgeblich Gitarren- oder Saxsoli nicht gegeizt. – Unserer Meinung nach sollten die vier ab sofort alle Tanzhallen der Republik bespielen.“ (Text: Lars Manzeschke)

Gießener Zeitung, 04.06.10




Wundersame Mandarine. Quartett Inyaka im Bunker Ulmenwall. Bielefeld.

„[…] Draußen werden die Autoscooter-Fahrgäste mit dröhnender Popmusik beschallt, drinnen im Bunker Ulmenwall bietet „Inyaka“ das Kontrastprogramm. Das Osnabrücker Quartett musiziert unaufgeregt, nimmt sich Zeit für die leisen und Zwischentöne. Da kann ein Intro schon mal zwei und ein Song gefühlte zehn Minuten dauern. Das Zeitgefühl setzt schnell aus beim „Weltenrock im Spannungsfeld von Wohlklang und Kakophonie“, wie die Band ihren Sound charakterisiert. Sie entwickelt sphärische Klangflächen, die einfach im Raum stehen, dann wieder einen neuen Impuls erhalten, manchmal fast unendlich scheinen. Inyakas Musik ist völlig unvorhersehbar, strukturgebende Motive oder Refrains sind auf ein Minimum reduziert. Das ist nach einer gewissen Zeit anstrengend für die Ohren, in jedem Fall aber erfrischend und spannend. Oft wähnt man ein Stück in den letzten Tönen, bis es durch eine der zahllosen Rhythmusvariationen doch wieder zu neuem Leben erwacht und einem ungeahnten Höhepunkt zustrebt. Dann lässt Schlagzeuger Robert Riebau, der auch Xylophon und Kuhglocken bedient, die Stöcke wirbeln, und Markus Kröger am Saxophon schließt wie in Trance die Augen. Es tut der Musik gut, dass Kröger und Gitarrist Edin Mujkanovic regelmäßig ihr Können in Soli beweisen können. Die Improvisation ist eine der Stärken der Osnabrücker. Das gilt auch für die vor Ironie und Wortwitz strotzende Moderation, die einen wichtigen Teil des lässigcoolen Gesamtkunstwerks darstellt. Die vier Musiker haben alle an der „Fakultät der vergleichenden Irrelevanz“ studiert, da überrascht es nicht, dass die Stücke aus dem „Genre des modernen Zwiespalts“ Titel wie „Die wundersame Mandarine“ oder „Wenn ich du wär’, wär’ ich lieber ich“ tragen. Dieser Humor sorgt ebenso für Lacher wie Mujkanovics Fliegenklatsche, mit der er das von Kröger am Saxophon kreierte musikalische Insekt zu vertreiben sucht. Schade, dass nur wenige Zuhörer diesen Ideenreichtum miterlebten.“

Neue Westfälische Zeitung, 25.05.2009




Inyaka – Weltenrock aus Osnabrück

"Selten geworden sind jene Musikkapellen, bei welchen der Zuhörer noch dieses kreative Kribbeln spüren kann. INYAKA gehört zu diesen vom Aussterben bedrohten Arten. Die vier jungen Männer erzählen einfach verdammt interessante Geschichten, mit Tönen wie mit Worten. Sei es von wundersamem Mandarinen, Balkanschlappen oder von Dingen aus dem bewegten Leben des Lord George Medley."
Fazit: INYAKA gut.

Grove Kanister, 08.07.2008




Inyaka im Blue Note. Osnabrück

„[…] Filigran und improvisationsfreudig präsentierte sich das Quartett „Inyaka“. Die Osnabrücker, musikalisch weit ab vom Mainstream angesiedelt, brillierten durch Spielfreude und Witz. Ob zusammen oder solo, die vier hinterließen eine gute Visitenkarte und sammelten auch durch ihre originellen Überleitungen zwischen den Stücken Pluspunkte.“

Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ), 02.06.2008




„[…] Das Publikum wurde durch die Musiker in eine unerhörte Welt von Klängen und Rhythmen entführt. Stilistisch fügten die Musiker immer wieder Jazz- und Rock-Elemente ein und gaben dem Ganzen so einen unverwechselbaren und ergreifenden Sound. Mit überwältigender Spiel- und Improvisationsfreude präsentierte Inyaka sowohl mystische anmutende Balladen als auch rhythmisch komplexe und mitreißende Stücke. Diese und die für den Zuhörer oftmals unerwarteten Wechsel innerhalb einzelner Musikstücke gaben den vier Osnabrücker Musikern den nötigen Raum, ihre vielfältigen Fähigkeiten zu entfalten, so dass das Publikum zu einer spannenden und kurzweiligen Musikreise starten konnte.“

Nordsee-Zeitung, 28.04.2007